Der Bericht über den Weltrekord der Malteser in der OP Marburg

... und hier das Weltrekord-Team

03.September 2011 - Malteser Marburg brechen den Reanimations - Weltrekord!

Ebsdorfergrund, Ortsteil Heskem Mölln, am 03. September 2011 ab 12:00 Uhr im Bürgerhaus und Aussengelände

Neben der Präsentation aller dem Malteser Hilfsdienst zugehörigen Abteilungen

- Seniorengruppe mit Kaffe und Kuchen

- Kleiderkammer - Infostand

- Hausnotruf - Infostand

- Menüservice - Infostand und Gutscheinvergabe

- Pflegedienst - Infostand

- Palliativdienst - Infostand

- Hospizdienst - Infostand

- Ausbildung - Infostand Pflege- und Erste Hilfeausbildung

werden Aktionen wie "Abenteuer Helfen" = Erste Hilfe mit Kindern (Verbände, Rettungsgriff, Rettungskette), Kasperletheater, Realistische Unfalldarstellung mit Rettung durch die Sanitätsgruppe, das Projekt "Elternzeit auf Probe" des SKF, das Angelburger AED Projekt, ein kostenloser Sehtest und vieles mehr im Aussenbereich vorgestellt.

Der bisherige Weltrekord in der Staffel - Dauerreanimation von 36 Std. wird gegen 15:00 Uhr mit angestrebten 40 Stunden überboten werden! (Beginn der Dauerreanimation am 01.09.11 um 23:00 Uhr im Bürgerhaus) Zuschauer und Gäste herzlich willkommmen.

Hintergrund dieser Gesundheits - Präventionsveranstaltung:

Durch diese Veranstaltung möchte der Malteser Hilfsdienst den "Maxi-Kiddis" der Kindergärten im Ebsdorfergrund die Ausbildung "Abenteuer Helfen" ermöglichen. Hierfür werden die Spenden des Tages eingesetzt.

Sommerfest und Berufung bei den Maltesern

OP Bericht über das Sommerfest der Malteser 2011
Der Bericht in der OP Marburg (zum Vergrößern auf das Bild klicken)

Sanitätsdienst der Marburger Malteser beim Jamboree auf der Loreley 2011

Gruppenbild der Teilnehmer am Jamboree 2011
Jamboree 2011 (zum Vergrößern auf das Bild klicken)

Am 29.07.2011 um 8.00 Uhr starteten die Malteser einen Einsatz der besonderen Art - es ging auf die Loreley am Rhein bei St. Goarshausen. Dort veranstaltete die YMCA (auf deutsch: Christlicher Verein Junger Menschen – CVJM) ein Treffen aller Jugendgruppen Europas auf einem gut ausgebauten Campingplatz auf der Loreley.

Dort sollten in der Woche von Samstag, dem 29.07.2011, bis zum Samstag, den 06.08.2011, zahlreiche Events abgehalten werden. Unser Auftrag war, innerhalb dieser Woche die medizinische Grundversorgung aller 305 Teilnehmer zu gewährleisten. Über 280 Pfadfinder, bunt gewürfelt aus Deutschland, Ungarn, Finnland, der Schweiz und Norwegen trafen sich dort zum Jamboree (Pfadfindertreffen) 2011. Nach ca. 2,5 stündiger Anreise trafen wir um 11.00 Uhr bei durchwachsenem Wetter ein. Nach dem Einchecken und dem Einteilen der Unterkünfte wurde sofort die Unfallhilfsstation (UHS) eingerichtet und das keinesfalls zu früh. Denn schon mussten die ersten Hilfeleistungen erbracht werden.

Gleichzeitig wurde der Fahrdienst - auch von den Maltesern Marburg gestellt - über die Reihenfolge der Transfers vom Bahnhof in Goarshausen zum Zeltlager informiert. Es  konnte sofort damit begonnen werden, die am Bahnhof wartenden Teilnehmer auf den Zeltplatz zu bringen, so dass der Aufbau des Lagers zügig voran ging. Für den Transport hatten die Malteser verschiedene Fahrzeuge mitgebracht.   Einige Pfadfindergruppen waren schon seit mehr als drei Tagen mit Bussen, Bahn, Fähren und zu Fuß unterwegs; diese freuten sich dann besonders über die Einrichtung des Fahrdienstes: so ist ihnen der drei km lange beschwerliche Aufstieg zum Zeltlager erspart geblieben.

Am Abend des ersten Tages wurden traditionell die Flaggen der teilnehmenden Nationen unter Einspielung der Nationalhymnen gehißt. Aus aktuellem Grund wurden die Flaggen anschließend auf Halbmast gezogen, um in einer Schweigeminute der Opfer des Massakers in Norwegen zu gedenken.

Das Küchenpersonal des Zeltlagers wurde durch drei Maltesern verstärkt. Gudrun, Uwe und Detlef waren für das Bewirten der Pfandfinder zuständig, so dass wir immer mehr Freunde fanden. Denn mit denen, die das Essen verteilen, muss man sich gut stellen. Das wissen alle, auch über die Grenzen hinaus. Zwei besondere Events standen in der Woche auf dem Programm.

Am Dienstag, den 02.08., begann nach dem Frühstück das hiking, zu deutsch Wandern, wo unsere Einsatzsanis Jeremias, Niklas und Axel alles gegeben haben. Mit schwerem Einsatzrucksack ging es über Berg und Tal, 17 Kilometer mussten durch schwerstes Gelände gewandert werden. Niklas hatte die steilste Steigung, fast senkrecht und das mit dem Notfallrucksack. Seine Gruppe musste samt Marschgepäck den Berg hinauf, um diesen anschließend wieder an einer anderer Stelle hinunter zu klettern. An den Einsätzen des Fahrdienstes und des Rettungswagens lässt sich erahnen, wie schwer die Tour war. Über 8 mal musste der Fahrdienst aus den verschiedensten Ecken rund um die Loreley erschöpfte Hicker holen, mit Kreislaufkollaps, Sonnenstich und wunden Füßen. Das Ziel, der durch Mark und Bein gehenden Wanderung, war das Schwimmbad in Kamp Bornhofen, wo die Nacht verbracht wurde. Die letzten Wanderer erreichten ihr Ziel um 19.00 Uhr. 

Auf dieser Tour hat sich wieder einmal gezeigt, dass die meisten Hilfeleistungen hätten vermieden werden können, wenn man genug getrunken, das Sonnenöl auch benutzt, das richtige Schuhwerk und eine Kopfbedeckung getragen hätte. Da die Nacht in Kamp Bornhofen verbracht wurde, war der Abend im Basislager für die wenigen, die dort  geblieben waren, sehr ruhig.  Zwei Einsatzsanitäter waren hier vor Ort. Am Mittwoch liefen ab 14.00 Uhr die ersten Heimkehrer der Hikingtour unter dem Jubel der noch im Zeltlager Verbliebenen ein. Die letzten Grüppchen kamen passend zum Abendessen gegen 18.00 Uhr an, zwar total erschlagen, aber glücklich, es geschafft zu haben. An diesem Tag beschränkten sich die Hilfeleistungen auf Blasen- und Erschöpfungsversorgung. Auch der Fahrdienst hatte an diesem Tag  einiges an Kilometern zu fahren.

Am Mittwoch fanden, wie die anderen Tage auch, verschiedene Workshops statt. Unter anderem auch ein Erste Hilfe Workshop, der vom Ausbilder Detlef geleitet wurde. In der Gruppe waren vier Finninnen und ein Junge aus Deutschland, alle im Alter von 12 bis 15. Dank der Englisch-Kenntnisse von Tobias aus Deutschland kamen wir gut voran.  Es zeigte sich sehr schnell, dass der Wissensstand der Teilnehmer sehr gut war. Handwerkliche Workshops hatten zur Folge, dass Säge- und Bohrverletzungen das Programm der Hilfeleistungen ergänzten.

Donnerstag, den 04.08. ging es per Schiff um 12.00 Uhr nach Koblenz. Am Schiffsanleger hatten unsere Sanis noch eine Begegnung der besonderen Art: Es sah so aus, als wollte ein Rettungshubschrauber auf  ihren Köpfe landen. Nachfragen bei der Polizei ergaben, dass eine männliche Person sich das Leben nehmen wollte. Mit auf Tour waren Peter, Dominik, Sandra, Axel, Niklas und Jonas. Auf der Fahrt nach Koblenz musste hilfeleistungsbedingt in Lahnstein angelegt werden, da bereits der erste „Kreislaufkollaps“ ins Krankenhaus abtransportiert werden musste. Die Patientin wurde am Abend wieder in die Obhut der Camp-Sanitäter entlassen. In Koblenz angekommen, begann der Ausflug mit einer Erkundungstour. Während dieses Aufenthalts kam es zu einem erneuten Notfall. Eine junge blonde Norwegerin hatte sich zu lange ohne Kopfbedeckung in der Sonne aufgehalten, so dass sie einen „erstklassigen“ Sonnenstich hatte. Ein  erneuter Rettungswageneinsatz mit Notarzt war notwendig und dann ab in die Koblenzer Kinderklinik. Dort wurde sie später von unserem Krankenfahrdienst wieder „eingesammelt“.

Fazit der Malteser-Sanitätsgruppe:

Unser Einsatz beim Jamboree 2011 auf der Loreley mit und für den CVJM war eine tolle Erfahrung.

Wir konnten uns fachlich-medizinisch super einbringen.

Wir waren acht Tage durchgehend im Dienst, in Bereitschaft und hatten ca. 250 Hilfeleistungen: von

Sonnenstich, Kreislaufkollaps, Armbruch, Bänderdehnung, Schnittverletzungen, Bohrverletzung, bis Wespenstich, Blasen, psychosozialer Betreuung (Heimweh) und vielem mehr.

Dieser Einsatz hat die Sanitätsgruppe nochmals geprägt, besonders in Bezug auf „Teamarbeit“ und Wertschätzung für jedes Mitglied

Ernennung und Zertifikatsübergabe

Eine Ernennung fordert natürlich ein Gruppenfoto

Marburger Lebenshilfe und Malteser auf Qualifikationskurs

15 Mitarbeiter der Lebenshilfe (Pflegedienst / Wohngruppe) wurden am vergangenen Mittwoch durch ihren Vorstand Hrn. Schneider und der Kreisausbildungsreferentin Gudrun Zimmermann zu qualifizierten Pflegehelferinnen ernannt.

Im Rahmen einer Qualifizierungsmaßnahme erlernten die Lebenshilfe-Mitarbeiterinnen Themen und Praktiken der Gesundheitslehre, Anatomie, Pflege und Behandlungspflege mit Praktikum und Prüfung.

Diese Ausbildung der Malteser wurde durch den Vorstand der Lebenshilfe angeregt, ermöglicht und finanziert, um die Mitarbeiterinnen zu qualifizieren.

Die Ausbildung fand berufsbegleitend 1x wöchentlich statt. Durch diese Weiterbildung wurden die Teilnehmerinnen so motiviert, daß sie nun auch noch die Module „Hauswirtschaft und Ernährung“ und „Demente betreuen“ absolvieren werden. Nach Abschluß dieser Zusatzausbildung erhalten die Lebenshilfe-Mitarbeiterinnen das Zertifikat „Betreuungsassistent gem. § 87 b SGB V“

 

Die Ausbildung ist zertifiziert und förderungsfähig.

Nähere Informationen erhalten Sie unter:

Malteser Hilfsdienst Marburg

Fr. Gudrun Zimmermann

Tel.: 06421 69 00183

Ehrenamtlicher Begleiter

Bericht der OP Marburg über heimliche Helfer bei den Maltesern


Drei Malteser Ritter im Einsatz

Diese verdienten Ritter waren am verkaufsoffenen Samstag in Wehrda im Einsatz

Malteser beim Frühlingsfest aktiv (Teil2)

Zeitungsartikel aus der OP, Teil 2

Malteser beim Frühlingsfest aktiv

Zeitungsartikel aus der OP


Sanitäter - Ausbildung in Marburg abgeschlossen

12 ehrenamtliche Malteser aus der Gliederung Marburg - davon 7 Jugendliche im Alter zwischen 14 und 17 Jahren - haben die Prüfung zum/r Einsatzsanitäter/in abgeschlossen.

Am Sonntag, dem  07.11.2010, war die Abschlussprüfung, in der das Wissen der Teilnehmer/innen theoretisch wie praktisch gefordert wurde. 80 Stunden des Lernens und der Vorbereitung waren vorausgegangen, zusätzlich sammelten sie praktische Erfahrungen bei Sanitätsdiensten in Albshausen, Wolferode, auf dem Hessentag in Stadtallendorf und einigen anderen.

Einige absolvierten zusätzlich ein Praktikum auf dem Rettungswagen der Malteser in Rauschenberg-Albshausen. Auch hier wurde, ebenso wie im Unterricht, das Know-how  für die kommenden Einsätze im  Sanitätsdienst  vermittelt und vertieft.

Klaus Rüggeberg, (Leiter Rettungswache Albshausen), Christian Reifert (Leiter Kriseninterventionsdienst), Eike Schäfer (LNA) und Prof.Dr. Pfab  führten die Ausbildung gemeinsam durch.

Den nun fertigen Einsatzsanitätern wurde das Wissen in den verschiedensten medizinischen Bereichen, von der Traumatologie über Herz-Kreislauf-Erkrankungen bis hin zu Maßnahmen bei Vergiftungen oder Verbrennungen vermittelt. Aber auch die praktischen Übungen und der Umgang mit dem Material eines Rettungswagens kamen nicht zu kurz.

Ein weiterer Schwerpunkt waren die neuesten Richtlinien der Wiederbelebung, z.B. auch die Ausbildung in Frühdefibrillation mit sogenannten AED-Geräten (Automatische-Externe-Defibrillation).

Gut gerüstet mit der bestandenen Abschlussprüfung werden die Ehrenamtlichen nun im Sanitätsdienst zum Einsatz kommen können und von dem Rettungsdienstpersonal mit einem modernen Rettungswagen der Rettungswache in Rauschenberg-Albshausen und Fr. Zimmermann, Leitung  der Malteser Dienststelle, unterstützt und koordiniert.

Ein erfolgreicher Rückblick der Sanitätsgruppe

Am 16.06.2010 fand die erste offizielle Mitgliederversammlung der Malteser Sanitätsgruppe Marburg statt. Der Einladung folgten nicht nur fast alle der jugendlichen Sanitäter, sondern auch zahlreiche erwachsene Mitglieder/ Sanitäter/ Förderer.

Zusammen schauten alle noch einmal auf das vergangene Jahr 2009 sowie die erste Hälfte von 2010 zurück. Es wurde eine positive Bilanz gezogen.

Von uns erbrachte Sanitätsdienste in 2009 bis Juli 2010:

- Tec Motors Ausstellung

- Burg Herzberg („Hippie“) Festival 

- Schutzimpfung der BOS im Gesundheitsamt Marburg

-  Seifenkistenrennen Albshausen

- Jubiläumsfeier Wolferode

- Hessentag 2010

- Fronleichnams- Prozession 

- Hessische Trampolin Meisterschaften

- Gemeindefeier Amöneburg

Weitere besuchteVeranstaltungen:

- Nova Messe (mit Schwerpunkt Gesundheit)

- RettMobil Fulda, Europäische Leitmesse für Rettung und Mobilität

- kleine Rettungsolympiade

- Schulsanitätertag Burg Brandenstein 

- riesige Helferchallenge 

- Besichtigung der DRK Rettungswache am Krekel 

- Besichtigung des Anatomiemuseums Marburg

- Vereinsmesse Marburg (mit Teilnahme bei der großen Rettungsübung)

Weiterhin gab es bei den regelmäßig stattfindenden Treffen zahlreiche Fortbildungen zu vielfältigen medizinischen Themen von A wie Apoplex bis Z wie Zervikalsyndrom.

Nachdem die verschiedensten Aufgaben für das kommende Jahr verteilt wurden (z.B: Gruppensprecher, Logistiker, Organisator Sanitätsdienst oder Kassenführer), wurde noch gemeinsam gegrillt.

Die Gruppe möchte sich bei allen Unterstützern, Ausbildern und Mitgliedern für Ihr Engagement bedanken. Ein besonderer Dank gilt der Leiterin Sanitätsdienst, Frau Gudrun Zimmermann, in deren Händen alle Fäden zusammenlaufen und ohne die die Gruppe so nicht existieren würde. Auch Herrn Klaus Rüggeberg, Leiter Malteser Rettungswache Albshausen, gilt ein Dank, denn er ist größter Unterstützer und auch Ausbilder der Gruppe.